Marktwirtschaft war gestern :
Der neue Jens Spahn

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Erst sah es so aus, als sei das Gesundheitsressort eine Strafe – jetzt nutzt Jens Spahn aber die Möglichkeiten seines Amtes.
Erst sah es so aus, als sei das Gesundheitsressort eine Strafe – jetzt nutzt Jens Spahn aber die Möglichkeiten seines Amtes.EPA

Jens Spahn ist Gesundheitsminister – und will eines Tages Kanzler werden. Dafür wandelt er sich derzeit vom Marktliberalen zum mitfühlenden Konservativen. Eine Betrachtung.

Kaum ein Minister arbeitet zurzeit so emsig wie er. Als am Mittwoch das Bundeskabinett zusammenkam, traf Jens Spahn nur auf wenige Kollegen. Der Finanzminister war da, der Innenminister, natürlich auch die Agrarministerin, die der Dürre momentan eine wahre Nachrichtenflut verdankt. Viele andere waren weg, in Urlaub, allen voran die Kanzlerin. Von der Hitze ermattete Staatssekretäre nickten die einzelnen Tagesordnungspunkte ab.

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