Jens Weidmann : Bundesbank-Präsident kritisiert EU-Kompromiss mit Italien

Für den Bundesbankpräsidenten ist die Einigung mit Italien kein Grund zur Freude – und warnt vor den Folgen. Ähnliches sagt Weidmann über Macrons Zugeständnisse an die „Gelbwesten“ in Frankreich.
Nach der Einigung im Haushaltsstreit zwischen der italienischen Regierung und der EU-Kommission hat sich Bundesbank-Präsident Jens Weidmann besorgt über die möglichen Folgen der Vereinbarung geäußert. „Ich bin nicht verärgert, sondern besorgt, was das für die künftige Haushaltsdisziplin im Euro-Raum bedeutet“, sagte Weidmann der „Welt am Sonntag“ (Wams). „Der ursprünglich zugesagte Defizitabbau ist jedenfalls kassiert worden. Es wird der Kommission und anderen Regierungen künftig noch schwerer fallen, auf solide Staatsfinanzen zu dringen.“





