Die ultimative Welle
Lassen sich 50 Meter hohe Brecher surfen? Sebastian Steudtner glaubt daran, obwohl sein Weltrekord von Nazaré „nur“ bei 26 Metern liegt. Doch noch fehlt etwas. Daran arbeitet Steudtner nun mit einem Partner.
Lassen sich 50 Meter hohe Brecher surfen? Sebastian Steudtner glaubt daran, obwohl sein Weltrekord von Nazaré „nur“ bei 26 Metern liegt. Doch noch fehlt etwas. Daran arbeitet Steudtner nun mit einem Partner.
Zu wenig Schnee und zu wenige Skifahrer: Wie wird Wintersport in einigen Jahren aussehen? Ein Besuch in Oberstdorf.
Die Amerikanerin Mikaela Shiffrin hat in Südtirol eine neue Bestmarke aufgestellt: Die Skirennläuferin gewann den Riesenslalom am Kronplatz – es war ihr 83. Weltcupsieg.
Mikaela Shiffrin zeigt trotz Nervosität zwei perfekte Fahrten und gewinnt ihr 83. Weltcup-Rennen: Rekord-Vorgängerin Lindsey Vonn ist ihr nur noch in einer Kategorie voraus.
Das Prinzip des Abfahrtlaufs ist einfach: Auf Skiern eine Piste so schnell wie möglich herunterfahren. Die Umsetzung grenzt bisweilen an physikalischer Unmöglichkeit. Das stellt auch Thomas Dreßen fest.
Bei der Abfahrt auf der Streif gelingt Thomas Dreßen eine gute Fahrt. Dabei geht es dem Deutschen um mehr als die Plazierung. Ein Österreicher trotzt den vielen Überraschungsmännern.
Weil Hans Pieren Pisten präpariert wie kein Zweiter und Marco Odermatt sie am schnellsten befährt, bekommen die Schweizer trotz schwieriger Bedingungen doch noch ihr Skifest. Einem Wundermittel sei Dank.
Katharina Hennig läuft im Oberstdorfer Nieselregen beim Sieg der Schwedin Frida Karlsson auf Rang sechs und ist insgesamt schon Tour-Fünfte. Bei den Männern dominiert ein Norweger.
Zunächst besichtigt Matthias Mayer den Super-G-Kurs in Bormio. Anschließend tritt er vor die Kameras – und erklärt, dass er genug hat. Danach bestreitet der Österreicher nicht einmal mehr das Rennen.
„Ich glaub, das hab ich ganz gut gemacht“: Abfahrer Thomas Dreßen glückt in Lake Louise nach schwerer Verletzung seine Rückkehr in den Weltcup und er knackt auf Anhieb die WM-Norm.
Vor 50 Jahren fand Olympia in München statt. Das Sportfest war Traum und Albtraum zugleich. Erinnerungen an Geschichten von einst: mit Korallenfischern, Clowns und einem besonderen Haarschnitt.
Nazaré war ein verschlafenes Fischerstädtchen an Portugals Küste – bis die Big-Wave-Surfer kamen und in den Wellen Geschichte schrieben. In der Hauptrolle ist ein Deutscher. Und er hat große Pläne.
Beim letzten Rennen in Courchevel reicht dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde der vierte Rang zum Gesamtsieg. Die deutschen Abfahrer bleiben hinter den Erwartungen zurück, sind aber trotzdem zufrieden.
Auch Slalomfahrer Linus Straßer lässt im zweiten Lauf die nötige Angriffslust vermissen. Die letzte Hoffnung auf Glanz für die Deutschen ist der Team-Event.
Noch vor wenigen Wochen war Johannes Strolz als Aushilfspolizist in Dornbirn auf Streife. Nun gewann der Österreicher gewinnt wie einst Papa Hubert die alpine Kombination - auf geliehenen Skiern.
Dreimal verschoben und dann doch abgesagt. Der Wind aus der Wüste Gobi bläst schwere Böen über die Abfahrtsstrecke auf dem Olympia-Berg Xiaohaituo. Der neue Termin ist fixiert.
Nach dem schweren Sturz des Schweizers Urs Kryenbühl wurde die legendäre „Streif“ entschärft – auch auf Wunsch der Fahrer. Doch so richtig glücklich ist mit dieser Veränderung nicht einmal der Sieger.
Die Abfahrt in Kitzbühel ist ein Ski-Rennen, das mit Superlativen überhäuft wird. Ein Norweger nutzt am Freitag die Gunst der höheren Startnummer. Doch der eigentliche Höhepunkt folgt erst noch.
Weil er an der Ausfahrt des Steilhangs zu nah an die Sicherheitsplane kommt, kann sich Josef Ferstl beim Training auf der „Streif“ nicht auf den Skiern halten. Später meldet sich der Deutsche aus dem Krankenhaus.
Gut ist nicht mehr gut genug für die deutschen Skirennfahrer: Beim Super-G in Gröden kommt keiner unter die besten zehn. Auch ohne Siegfahrer Dreßen sind die Ansprüche gewachsen.
Für die österreichische Ski-Nation war Romed Baumann vor zwei Jahren nicht mehr gut genug – und im deutschen Team musste er nahezu von vorne anfangen. Nun ist er wieder fast ganz oben.
Im Sog der Etablierten: Simon Jocher hat sich erstaunlich schnell an die erweiterte Weltklasse herangepirscht – bei der Ski-WM in Italien soll nun der nächste Schritt folgen.
Der Dolomiten-Ort mit mondänem Flair und morbidem Charme muss wegen Corona auf Zuschauer verzichten. „Das wird sich nicht nach WM anfühlen“, ahnt schon vorab eine von Italiens Medaillenhoffnungen.
Am Hahnenkamm beweisen die deutschen Skirennläufer auf einer Strecke, die als eine der spektakulärsten und anspruchsvollsten im Weltcup gilt, dass sie zur Weltspitze gehören.
Skirennfahrer Thomas Dreßen kämpft sich nach seiner Verletzung zurück. Hat er auf dem Weg zum Comeback ein Bedürfnis nach Kitzbühel? Derzeit wirklich nicht. Am Horizont blitzt allerdings die WM.
Zwei schlimme Stürze überschatten am Freitag die erste Abfahrt auf der Streif. Am Samstag macht das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Das berühmte Hahnenkamm-Rennen fällt aus und soll am Sonntag nachgeholt werden.
Stürze sind beim Ski-Weltcup in Kitzbühel Teil des sportlichen Spektakels. Zum Auftakt überschatten gleich zwei die erste Abfahrt. Zwei Skirennfahrer müssen ins Krankenhaus geflogen werden. Einen erwischt es schlimm.
Die legendäre Ski-Abfahrt in Kitzbühel steht an. Vor dem Rennen erklärt Dominik Paris, warum er sich nur auf einer Eispiste wohl fühlt, was er für ein Rennen auf der Streif braucht und warum er keine Angst hat.
Schon als Kind beeindruckte er Streif-Gewinner Didier Cuche. Nun löst er Olympiasieger Carlo Janka ab: Marco Odermatt erfüllt die Erwartungen der Schweizer Skination.
Als erster Deutscher seit 28 Jahren gewinnt Thomas Dreßen die Abfahrt auf der Kandahar. Auf verkürzter Piste muss der Mittenwalder in der „Hölle“ kurz kämpfen. Doch dann läuft es „brutal“.
Der Österreicher Romed Baumann wechselt ins deutsche Ski-Team. Ein paar Fans nennen ihn „Vaterlandsverräter“. Auf der legendären Streif zeigt er nun eine starke Abfahrt – und schwärmt von den Deutschen.
2018 ging sein Stern auf, als er völlig unerwartet die berühmteste Ski-Abfahrt der Welt gewann. Nun wird das Risiko von Thomas Dreßen in Kitzbühel nicht belohnt – und der Lauf ist einer zum Vergessen.
Mit nur 24 Jahren gewann Thomas Dreßen die traditionsreiche Abfahrt in Kitzbühel und machte sich damit unsterblich für die deutsche Sport-Geschichte. Seitdem ist viel passiert – auch ein schwerer Unfall.
Nur zwei Skirennfahrer haben die Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel öfter gewonnen als Dominik Paris. Doch schon vor dem wichtigsten Weltcup-Rennen des Winters ist klar: Der Italiener wird dieses Mal nicht dabei sein.
Die Vierschanzentournee war für die Österreicher schon gelaufen, bevor sie überhaupt in Innsbruck ankam. Auch bei den Alpinen läuft es nicht. Alarm bei den verehrten Nachbarn? Nur die Ruhe. Es ist noch einiges möglich.
Paul Ripke ist Fotograf. Hier schreibt er über Musik und Sport, zwei Leidenschaften, von denen er eine verloren hat, über Fußball ohne Schnickschnack und die Kraft guter Bilder.