FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Romed Baumann auf der Streif :
Das „Piefke-Zebra“ fühlt sich pudelwohl

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Flink in Kitzbühel: Romed Baumann bei der Abfahrt auf der Streif
Flink in Kitzbühel: Romed Baumann bei der Abfahrt auf der StreifAFP

Der Österreicher Romed Baumann wechselt ins deutsche Ski-Team. Ein paar Fans nennen ihn „Vaterlandsverräter“. Auf der legendären Streif zeigt er nun eine starke Abfahrt – und schwärmt von den Deutschen.

„Bester Deutscher ist natürlich ein super Titel“, sagte Romed Baumann nach der Abfahrt von Kitzbühel: „Ungewohnt schon, aber es fühlt sich gut an.“ Den siebten Platz hatte der 34-Jährige am Samstag belegt, was für sich genommen schon nicht schlecht ist. Aber für Baumann, der eigentlich Österreicher ist, fühlte es sich angesichts seiner Vorgeschichte fast wie ein Sieg an. „Es ist auf jeden Fall eine Genugtuung.“ Noch im vergangenen Jahr war er an seinem persönlichen Tiefpunkt angekommen, durfte am Hahnenkamm nicht mal mitfahren. „Bin rumgelaufen wie ein geschlagener Hund.“ Doch dann war ihm das Schicksal hold, die Liebe spielte mit – und es zahlte sich aus, dass er über Grenzen ging.

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