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Ski-Klassiker in Kitzbühel : Die wilde Achterbahnfahrt des Thomas Dreßen

  • -Aktualisiert am

Historisch: Thomas Dreßen bei seinem Erfolg in Kitzbühel 2018. Bild: dpa

Mit nur 24 Jahren gewann Thomas Dreßen die traditionsreiche Abfahrt in Kitzbühel und machte sich damit unsterblich für die deutsche Sport-Geschichte. Seitdem ist viel passiert – auch ein schwerer Unfall.

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          Wenn Thomas Dreßen an diesem Freitag (11.30 Uhr) im Super-G und am Samstag (11.30 Uhr) in der Abfahrt auf die Streif, die Strecke seines größten Triumphs zurückkehren wird, dann sind gerade mal zwei Jahre vergangen, seitdem sich dieser muntere Bursch‘ aus Mittenwald auf Anhieb unsterblich gemacht hat für die deutsche Sportgeschichte: „Kitzbühel-Sieger“. Ein Titel wie ein Ritterschlag. Viel mehr geht nicht als alpiner Skirennläufer. Und das in einem Alter von gerade mal 24.

          Aber es sind seitdem auch nur zwei Jahre vergangen, in denen Dreßen so ziemlich alle Ausschläge miterlebte, die der Skirennsport für einen Abfahrer bereithalten kann. Denn gleich zu Beginn der nachfolgenden Saison bremste den neuen Speed-Star ein schwerer Unfall jäh aus. Sturz in Beaver Creek: Kreuzbandriss. Dazu Außenband, Innenband und Meniskus geschädigt. Ein Jahr Zwangspause. Es gab schon Skiläufer, die sich von einem solchen Totalschaden nicht mehr erholt haben. Thomas Dreßen schon. „Ein Kreuzbandriss ist ja kein Weltuntergang mehr“, sagt er im Gespräch mit der F.A.Z.: „Es ist leider schon Routine bei uns Skifahrern.“

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