https://www.faz.net/aktuell/sport/wintersport/dominik-paris-im-interview-vor-der-streif-abfahrt-in-kitzbuehel-17158548.html

Skirennfahrer Dominik Paris : „Bremsen ist nicht mein Ding“

  • -Aktualisiert am

Immer volle Pulle: Dominik Paris beim Streif-Training am Donnerstag. Bild: AP

Die legendäre Ski-Abfahrt in Kitzbühel steht an. Vor dem Rennen erklärt Dominik Paris, warum er sich nur auf einer Eispiste wohl fühlt, was er für ein Rennen auf der Streif braucht und warum er keine Angst hat.

          6 Min.

          Herr Paris, Ihre Weltcup-Rennen werden vom öffentlichen-rechtlichen Fernsehen in der Regel nur zu den Saison-Höhepunkten wie in Kitzbühel live übertragen. Das spricht nicht unbedingt für den Skirennsport oder?

          Mich wundert das ehrlich gesagt nicht. Das Einzige, was wir Athleten tun können, ist, herausragende und tolle Skirennen abzuliefern. Und das machen wir, Rennen für Rennen. Der Weltskiverband Fis sollte hingegen etwas in der Vermarktung verbessern.

          Was sollte die FIS tun?

          Die Moto-GP und die Formel 1 zeigen uns seit Jahren, wie man den Zuschauern das Spektakuläre, das Faszinierende, das Unglaubliche des Sports näherbringt. Bei uns denkt man hingegen, dass jeder die „Streif“ in Kitzbühel oder die „Pista Stelvio“ in Bormio runterfahren könnte. In Wirklichkeit können das aber nur 100, 200 Rennfahrer auf der Welt – und sonst niemand. Jeder andere, der auch nur versuchen würde, einen einzigen Schwung zu fahren, würde auf der Eispiste erst wegrutschen und dann ein paar hundert Meter später irgendwo unten im Fangzaun zappeln.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Ukrainekrieg und Deutschland : Stell dir vor, die Ukraine gewinnt

          Die Angst der Deutschen vor horrenden Gasrechnungen ist groß. Das spielt Putin-Verstehern und Querdenkern in die Hände. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt ist das fatal. Über eine gefährlich verschobene Debatte.
          Kaum Überreste: Nur wenige Gebeine der Schlacht von Waterloo konnten ausgegraben werden.

          Zermalmt für Zucker : Das grausige Ende der Gefallenen von Waterloo

          Bis heute fehlen die sterblichen Überreste der mehr als 20.000 Gefallenen von Waterloo. Forscher haben nun das zweihundert Jahre alte Rätsel um ihr Schicksal offenbar gelöst. Ihr Ergebnis schlägt auf den Magen.
          Kanzler Scholz schraubt unter Anleitung einer Viessmann-Mitarbeiterin die letzte Schraube in eine Wärmepumpe.

          Klimafreundlich heizen : Die Wärmepumpe ist zu teuer

          Die Explosion der Gaspreise lässt die mit Strom betriebenen Wärmepumpen attraktiv erscheinen. Doch die klimafreundlichen Geräte sind teuer und technisch aufwändig. Das macht es für Nutzer kompliziert.