Ski-Alpin-Weltcup in Gröden : Wo bleibt der Knaller?

Gut ist nicht mehr gut genug für die deutschen Skirennfahrer: Beim Super-G in Gröden kommt keiner unter die besten zehn. Auch ohne Siegfahrer Dreßen sind die Ansprüche gewachsen.
Im Schatten des Langkofels fühlen sich die deutschen Abfahrer wohl, das sagen sie jedenfalls, und oft genug haben sie das auch im Rennen bestätigt. Es hat sich in der Weihnachtszeit gelegentlich Wunderbares, Überraschendes getan auf der Saslong. Der Sieg einst von Max Rauffer oder der von Josef Ferstl vor fünf Jahren zum Beispiel. Als letzter Deutscher stand 2019 Thomas Dreßen bei den Weltcuprennen in Gröden auf dem Podest. Ach ja, Dreßen. Einen Tag nach seiner Ankündigung, dass es zwar gut aussieht mit einem Comeback, aber eben nicht so schnell wie noch im Herbst erhofft und die Olympischen Spiele deshalb auf jeden Fall ohne ihn stattfinden werden, hat der Rest der deutschen Mannschaft beim Super-G bewiesen, wie sehr das Zugpferd trotz der Erfolge bei den alpinen Ski-WM im vergangenen Winter fehlt. Und dass es unter dem Langkofel auch mal ungemütlich ist.





