Vorwahlen in Amerika :
Auch Ben Carson erklärt Rückzug

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Aufgegeben: Ben Carson erklärt am 4. März in Maryland seinen Rückzug als Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner.
Aufgegeben: Ben Carson erklärt am 4. März in Maryland seinen Rückzug als Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner.Reuters

Ein weiterer Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur bei den Republikanern steigt aus dem Rennen aus. Der frühere Neurochirurg Ben Carson beendet nun auch offiziell seinen Wahlkampf.

Ben Carson steigt aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner aus. Das sagte der 64 Jahre alte Politiker bei einem Treffen konservativer Aktivisten in Washington. Er kündigte zugleich an, künftig die Organisation „My Faith Votes“ zu leiten, eine überparteiliche Initiative, die Christen zum Wählen motivieren will.

Damit sind nur noch vier Bewerber bei den Konservativen übrig: Donald Trump, Ted Cruz, Marco Rubio und John Kasich. Carson war als einer von 17 Bewerbern im republikanischen Feld gestartet. Nach ersten Erfolgen in Umfragen stürzte der Quereinsteiger steil ab, nachdem große Lücken vor allem bei seiner außenpolitischen Kompetenz aufgetreten waren.

In den Vorwahlstaaten hatte Carson nirgendwo eine Chance und war stets weit abgeschlagen geblieben. Als Außenseiter des politischen Systems hatte der ehemalige Arzt aber einige Sympathien bekommen.

Bei dem Treffen sprachen auch Cruz und Kasich. Trump sollte dort eigentlich am Samstag auftreten. Er sagte jedoch am Freitag ab und begründete das mit Wahlkampfterminen. Führende Parteivertreter versuchen seit Tagen mit Macht, seine Kandidatur zu verhindern.