Romney gegen Obama :
Schlacht um Amerika

Klaus-Dieter Frankenberger
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Republikaner bauen das Parteitags-Zeichen der Wisconsin-Delegation ab
Republikaner bauen das Parteitags-Zeichen der Wisconsin-Delegation abAFP

Die Präsidentenwahl 2012 ist Referendum und Richtungswahlkampf zugleich. Doch weder Mitt Romney noch Barack Obama werden in den kommenden vier Jahren immer und überall Amerikas Willen durchsetzen können.

Haben die amerikanischen Wähler nun ein klareres Bild von dem Mann, der Barack Obama aus dem Weißen Haus vertreiben und nächster Präsident der Vereinigten Staaten werden möchte? Ist er ihnen jetzt sympathischer geworden nach all den Reden, Beglaubigungen und Lobhudeleien? Überzeugt er sie? Was sie erfahren haben, ist vor allem eines: Auch Mitt Romney, der nach einer langen, brutalen innerparteilichen Auslese der Präsidentschaftskandidat der Republikaner ist, will Wunder wirken. Darin ist er dem Amtsinhaber gar nicht so unähnlich, der vor vier Jahren mit einer ans Wunderbare grenzenden Botschaft von Hoffen, Heilen und Versöhnen siebzig Millionen Wähler für sich eingenommen, ja begeistert hatte. Der Republikaner Romney will eine beispiellose Beschäftigungsdynamik in Gang setzen. Damit ist das Feld abgesteckt, auf dem diese Wahl entschieden wird, - und der Hauptgrund benannt, warum eine Wiederwahl Obamas alles andere als sicher ist.

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