Oprah Winfrey : Die Wunderwaffe gegen Donald Trump?

Nach ihrer Rede gegen Diskriminierung und sexuelle Belästigung bei den „Golden Globes“ sind Amerikas Demokraten in heller Aufregung: Könnte die Moderatorin Oprah Winfrey als Präsidentschaftskandidatin gegen Trump kandidieren?
Seit langem hat Amerika nichts mehr so elektrisiert wie diese Frage: Könnte Oprah Winfrey, die bekannteste Fernsehmoderatorin des Landes, 2020 tatsächlich als Präsidentschaftskandidatin gegen Donald Trump antreten? Seit ihrem Auftritt bei der Golden-Globe-Gala am Sonntagabend, bei dem sie jene deutlichen Worte gegen den alltäglichen Sexismus in Hollywood und den Missbrauch von Frauen fand, die viele Amerikaner in der „Me too“-Debatte noch immer so schmerzlich vermissen, ist die 63-Jährige für viele zur strahlenden Hoffnungsfigur für ein Zeitalter nach Trump geworden. Von einer Zukunft ohne sexuelle Übergriffe, Gegrapsche und anzügliche Kommentare sprach Winfrey in ihrer Rede, von einem „neuen Tag am Horizont“, von einer Zeit, „in der niemand jemals wieder ,ich auch' sagen muss“.


