„Dreamers“ :
Gericht durchkreuzt Trumps Pläne gegen Einwanderer

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Mittlerweile erwachsene „Dreamers“ bei einer Aktion an der Grenze zu Mexiko.
Mittlerweile erwachsene „Dreamers“ bei einer Aktion an der Grenze zu Mexiko.Reuters

Sie waren als Kinder illegal ins Land gekommen, sind dort aber längst aufgewachsen: Der Umgang mit hunderttausenden „Dreamers“ beschäftigt Amerika seit Monaten. Trumps Strategie geht zunächst nicht auf.

Ein amerikanisches Bundesgericht hat die Aberkennung des Schutzstatus für Einwanderer, die als Kinder illegal ins Land gekommen sind, für rechtswidrig erklärt. Die Regierung von Präsident Donald Trump müsse das sogenannte Daca-Dekret (Deferred Action for Childhood Arrivals) wieder in Kraft setzen, verfügte Richter William Alsup in San Francisco am Dienstag in einer 49-seitigen Entscheidung.

Trump hatte das Dekret seines Vorgängers Barack Obama im September für ungültig erklärt. Es betrifft rund 700.000 Migranten, die als Kinder illegal ins Land gekommen waren. Obama hatte ihnen mit seinem Dekret von 2012 eine begrenzte Aufenthalts- sowie eine Arbeitserlaubnis, jedoch kein Einbürgerungsrecht zugestanden.

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Trump hatte seine Entscheidung gegen das Dekret mit der Aufforderung an den Kongress verbunden, bis zum 5. März 2018 eine gesetzliche Regelung für diese als „Dreamers“ (Träumer) bezeichneten Einwanderer zu finden. Andernfalls verlieren sie ihren Schutzstatus. Trump führte in der Sache bereits Gespräche mit den Demokraten.

Der Republikaner fährt einen einwanderungsfeindlichen Kurs. Während seines Wahlkampfs hatte er Einwanderer aus Mexiko pauschal als „Vergewaltiger“ gebrandmarkt.

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