Bidens Aktenaffäre : „Wohlmeinender älterer Herr mit schlechtem Gedächtnis“

Präsident Biden muss nicht wegen seiner Geheimakten-Affäre vor Gericht. Doch die Begründung des Sonderermittlers kann ihm nicht passen. Und der Versuch, sich kraftvoll zu verteidigen, geht nach hinten los.
So richtig erleichtert wirkte Joe Biden nicht, als er am Donnerstag in Virginia vor die Abgeordneten der demokratischen Fraktion im Repräsentantenhaus trat, die sich in Leesburg zu einer Klausursitzung versammelt hatten. Der Sonderermittler habe in der Untersuchung in Sachen Geheimdokumente entschieden, keine Anklage zu erheben, sagte der amerikanische Präsident. Der Fall sei nun abgeschlossen. Wichtig war es Biden zudem, darauf hinzuweisen, dass der Ermittler die Unterschiede zwischen seinem Fall und dem seines Vorgängers Donald Trump herausgearbeitet habe. Er habe schließlich stets mit der Justiz kooperiert.
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