Krieg in der Ukraine :
Scholz geht auf Trump zu

Nikolas Busse
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Man kennt sich von früher: Präsident Donald Trump 2017 während seiner ersten Amtszeit mit Olaf Scholz, der damals Erster Bürgermeister Hamburgs war
Man kennt sich von früher: Präsident Donald Trump 2017 während seiner ersten Amtszeit mit Olaf Scholz, der damals Erster Bürgermeister Hamburgs warLUKAS BARTH/EPA/REX/Shutterstock

Keine Treueschwüre mehr für die Ukraine, der Kanzler will jetzt auf die „Rückkehr des Friedens“ hinarbeiten. Das könnte ein Vorgeschmack auf die künftige deutsche und europäische Außenpolitik sein.

Nach Lage der Dinge wird es auf Scholz nicht mehr (lange) ankommen. Deshalb ist es nicht ganz so entscheidend, was er mit Trump besprochen hat.

Auffällig ist allerdings die Wortwahl: Dass der Bundeskanzler nun auf eine „Rückkehr des Friedens in Europa“ hinarbeiten will, wie es nach seinem Telefonat mit dem alten und neuen US-Präsidenten hieß, klingt etwas anders als der Treueschwur zur Unterstützung der Ukraine, den er noch vergangene Woche bei der Entlassung Lindners ablegte. Auf seinen letzten Metern macht der „Friedenskanzler“ einen Schritt zu auf Trump, der ja auch in Nahost alle Kriege beenden will.

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