Liveblog Ukrainekrieg : Selenskyj befürwortet baldige Gespräche mit den USA und Russland
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Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukrainedpa
Ukrainischer Präsident will trilaterales Treffen „so bald wie möglich“ +++ EU verlangt von SpaceX volle Starlink-Dienste für die Ukraine +++ Moskau zu neuen Verhandlungen Ukraine und USA bereit +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite.
Vanessa Angermann
Selenskyj befürwortet Gespräche mit USA und Russland – Angriffe auf Kiew
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich für schnellstmögliche Verhandlungen mit den USA und Russland über ein Ende des Ukrainekrieges ausgesprochen. „Wir haben erfahren, dass Russland einem trilateralen Treffen zwischen unseren Teams positiv gegenübersteht“, sagte Selenskyj am Mittwoch zu Journalisten in Kiew. „Die amerikanische Seite schlägt vor, dieses Treffen so bald wie möglich zu organisieren. Wir sind dafür“, fügte er hinzu.
Moskau hatte sich nach einem Treffen des Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, mit Kremlchef Wladimir Putin am Mittwoch in St. Petersburg zur Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Washington und Kiew bereiterklärt.
Unterdessen griff Russland abermals in Kiew an. Wie Bürgermeister Vitali Klitschko am frühen Donnerstagmorgen im Onlinedienst X mitteilte, schlugen die ganze Nacht über Raketen in der ukrainischen Hauptstadt ein. Die Bewohner mussten demnach in Schutzräume ausweichen, sechs Menschen wurden verletzt. Die ukrainische Luftwaffe warnte in den frühen Morgenstunden vor „weiteren ballistischen Raketen in Richtung Kiew“ und forderte die Bewohner auf, in Schutzräumen zu bleiben.
Auch aus Moskau wurden Angriffe gemeldet. Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, Sergej Sobjanin, teilte mit, dass in der Nacht 630 Drohnen in Richtung der Region gestartet worden seien. Die meisten von ihnen wurden demnach von der russischen Luftabwehr zerstört. Zwei Menschen seien verletzt worden. 163 der Drohnen steuerten laut Sobjanin auf Moskau zu.
Moskau hatte sich nach einem Treffen des Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, mit Kremlchef Wladimir Putin am Mittwoch in St. Petersburg zur Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Washington und Kiew bereiterklärt.
Unterdessen griff Russland abermals in Kiew an. Wie Bürgermeister Vitali Klitschko am frühen Donnerstagmorgen im Onlinedienst X mitteilte, schlugen die ganze Nacht über Raketen in der ukrainischen Hauptstadt ein. Die Bewohner mussten demnach in Schutzräume ausweichen, sechs Menschen wurden verletzt. Die ukrainische Luftwaffe warnte in den frühen Morgenstunden vor „weiteren ballistischen Raketen in Richtung Kiew“ und forderte die Bewohner auf, in Schutzräumen zu bleiben.
Auch aus Moskau wurden Angriffe gemeldet. Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, Sergej Sobjanin, teilte mit, dass in der Nacht 630 Drohnen in Richtung der Region gestartet worden seien. Die meisten von ihnen wurden demnach von der russischen Luftabwehr zerstört. Zwei Menschen seien verletzt worden. 163 der Drohnen steuerten laut Sobjanin auf Moskau zu.
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Vanessa Angermann
Toter bei Drohnenangriff auf AKW Saporischschja gemeldet
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das russisch besetzte Atomkraftwerk Saporischschja wird nach Angaben der dortigen Verwaltung ein Fahrer getötet. Die von Russland eingesetzte Verwaltung des größten europäischen Atomkraftwerks teilt mit, Busse mit Mitarbeitern seien zwei Tage in Folge angegriffen worden. Die Angriffe seien gezielt und stellten eine direkte Bedrohung für das Personal dar. Eine ukrainische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
Beide Seiten werfen sich seit der Besetzung des Kraftwerks durch russische Truppen im Februar 2022 gegenseitig vor, die Sicherheit der Anlage zu gefährden.
Beide Seiten werfen sich seit der Besetzung des Kraftwerks durch russische Truppen im Februar 2022 gegenseitig vor, die Sicherheit der Anlage zu gefährden.
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Vanessa Angermann
Grüne an Merz: Alles dransetzen für US-Freigabe der Abwehrraketen
Angesichts stockender militärischer Hilfsleistungen für die Ukraine fordern die Grünen Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf, mehr Einfluss auf die US-Administration zu nehmen. „Friedrich Merz und die anderen europäischen Staaten müssen jetzt alles daransetzen, dass die Abwehrraketen zur Verteidigung der Ukraine freigegeben werden und der dauerhafte Zugriff auf Starlink garantiert bleibt“, sagte Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann den Funke Medien. US-Präsident Donald Trump breche Zusagen und schwäche die Ukraine in unverantwortlicher Weise.
Das US-Flugabwehrsystem Patriot gilt als bester Schutz vor Russlands ballistischen Raketen. Doch die PAC-Flugkörper dafür sind knapp. Unter Trump leisten die USA keine Militärhilfe mehr, doch NATO-Staaten kaufen im sogenannten PURL-Programm US-Waffen für die Ukraine. Haßelmann sagte: „Es ist schrecklich zu sehen, wie Trump in den letzten Tagen und Wochen gegenüber Selenskyj und der Ukraine agiert.“ Jede russische Rakete auf zivile Ziele, die nicht abgefangen werden könne, koste Menschenleben. Auch die Lockerung der Sanktionen durch Trump sei ein fatales Signal.
Das US-Flugabwehrsystem Patriot gilt als bester Schutz vor Russlands ballistischen Raketen. Doch die PAC-Flugkörper dafür sind knapp. Unter Trump leisten die USA keine Militärhilfe mehr, doch NATO-Staaten kaufen im sogenannten PURL-Programm US-Waffen für die Ukraine. Haßelmann sagte: „Es ist schrecklich zu sehen, wie Trump in den letzten Tagen und Wochen gegenüber Selenskyj und der Ukraine agiert.“ Jede russische Rakete auf zivile Ziele, die nicht abgefangen werden könne, koste Menschenleben. Auch die Lockerung der Sanktionen durch Trump sei ein fatales Signal.
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Vanessa Angermann
Strack-Zimmermann empört über mögliche Starlink-Drosselung durch Musk
Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat empört auf US-Medienberichte reagiert, wonach der Tech-Milliardär Elon Musk persönlich hinter der Drosselung des wichtigen Satelliten-Internetdienstes Starlink in der Ukraine stecken soll. Musk spiele sich auf als Herr über Leben und Tod, sagte Strack-Zimmermann den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wie krank und verroht muss man sein?“, fragte die FDP-Politikerin.
Zugleich forderte sie, dass Europa rasch eigene leistungsfähige Kommunikationssysteme aufbaut. „Auch wenn es nicht von jetzt auf gleich sein wird. Es ist unser Ziel, schnellstmöglich unabhängiger von der Technologie der USA zu werden. Tempo, Tempo, Tempo ist angesagt.“
Zugleich forderte sie, dass Europa rasch eigene leistungsfähige Kommunikationssysteme aufbaut. „Auch wenn es nicht von jetzt auf gleich sein wird. Es ist unser Ziel, schnellstmöglich unabhängiger von der Technologie der USA zu werden. Tempo, Tempo, Tempo ist angesagt.“
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Irem Yildirim

Verletzte bei russischen Raketenangriffen auf Kiew
Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Militärangaben von Russland am späten Abend mit ballistischen Raketen beschossen worden. Die höchste Alarmstufe wurde um 22.06 Uhr Ortszeit (21.06 Uhr MESZ) ausgelöst. Nur zwei Minuten später meldete die ukrainische Luftwaffe den Anflug mehrerer Raketen. Medien berichteten von lauten Explosionen über der Stadt.
Bürgermeister Vitali Klitschko teilte mit, dass Wohnhäuser und eine Tankstelle auf dem östlichen Ufer des Dnipro von herabfallenden Trümmern beschädigt worden seien. Es gebe mindestens einen Verletzten. Nicht auszuschließen sei, dass noch Menschen aus den beschädigten Gebäuden gerettet werden müssten. Ein genauerer Überblick über Opfer und Schäden stand aus. In der Nacht zuvor hatten russische Drohnen Kiew attackiert.
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Irem Yildirim

Selenskyj wäre mit Status quo an Frontlinie einverstanden
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach eigenen Angaben bereit, im Ukrainekrieg die derzeitigen Frontlinien zu akzeptieren und damit den langjährigen Konflikt zu beenden. „Ja, wir müssen jetzt die Frontlinien einfrieren“, sagte er im Gespräch des US-Senders Fox News und ergänzte: „Ich denke, das ist ein echter Weg, diesen Krieg zu beenden.“
Er war gefragt worden, ob er „ein Friedensabkommen akzeptieren würde, das den Status quo berücksichtige, sodass man weiterhin 75 Prozent oder mehr seines Landes behält, unabhängig davon, wie der Konflikt begonnen hatte.“ Selenskyj sagte zudem, dass das Einfrieren der Frontlinien und eine Waffenruhe das „absolute Minimum“ sei, „was wir heute von Russland fordern.“
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Witkoff: Gespräche mit Putin waren „konstruktiv“, es gibt aber noch „wichtige Arbeit“
Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, hat seine Gespräche mit Kreml-Chef Wladimir Putin über ein Ende des Ukrainekriegs als „konstruktiv“ bezeichnet. „Die Diskussionen waren konstruktiv und werden mit trilateralen Gesprächen zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und der Ukraine fortgesetzt“, schrieb Witkoff am Mittwoch auf dem Portal X. „Es gibt noch wichtige Arbeit zu erledigen, aber Präsident Trump bleibt entschlossen, sich weiter für ein Ende dieses Krieges einzusetzen.“
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Moskau zu Verhandlungen mit der Ukraine und den USA Mitte November bereit
Moskau ist nach eigenen Angaben „im Prinzip“ zu Verhandlungen mit der Ukraine und den USA Mitte November bereit. Dies teilte Kreml-Berater Juri Uschakow am Mittwoch nach einem Treffen des US-Gesandten Steve Witkoff mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in St. Petersburg mit.
Die Verhandlungen sollen sich Uschakow zufolge auf Sicherheitsgarantien für Russland und die Ukraine nach einem Ende des Konflikts konzentrieren. Als möglichen Termin nannte er die Zeit nach dem 10. November, ein möglicher Ort könne Abu Dhabi sein. In dem Dreierformat USA, Russland und Ukraine hatte es zuletzt im Februar in Genf Gespräche gegeben, davor zweimal in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Die Verhandlungen sollen sich Uschakow zufolge auf Sicherheitsgarantien für Russland und die Ukraine nach einem Ende des Konflikts konzentrieren. Als möglichen Termin nannte er die Zeit nach dem 10. November, ein möglicher Ort könne Abu Dhabi sein. In dem Dreierformat USA, Russland und Ukraine hatte es zuletzt im Februar in Genf Gespräche gegeben, davor zweimal in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
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Russisches Kampfflugzeug in Kaliningrad abgestürzt
In der russischen Exklave Kaliningrad ist ein Kampfflugzeug vom Typ Suchoi Su-30 abgestürzt. Der Unfall ereignete sich während eines Trainingsflugs, meldete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Besatzung habe sich mit dem Schleudersitz retten können, es gebe keine Verletzten. Zur Absturzursache äußerte sich das Ministerium zunächst nicht.
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EU verlangt von SpaceX volle Starlink-Dienste für Ukraine
Die EU hat die Berichte über eine von SpaceX-Gründer Elon Musk angeordnete Drosselung des Satelliteninternets Starlink für die Ukraine als „äußerst besorgniserregend“ bezeichnet und einen sofortigen Kurswechsel gefordert. „SpaceX muss die vollständigen Dienste für die Ukraine dringend wiederherstellen, denn die Ukraine benötigt diese kritischen Verbindungen“, sagte ein Sprecher der von Ursula von der Leyen geführten EU-Kommission in Brüssel. Die Ukraine brauche das Satelliteninternet, um ihre Soldaten miteinander in Verbindung zu halten, ihre Bürger zu schützen und die Drohnen zu steuern, die sie zur Verteidigung ihres Staatsgebiets benötige.
Der Sprecher ergänzte, dass der Krieg in der Ukraine zeige, wie stark Europas Sicherheit vom Weltraum abhänge. Deshalb arbeite die EU unter anderem aktiv an der Entwicklung und dem Aufbau eines neuen Satellitennetzwerks mit dem Namen IRIS2. Die Konstellation werde aus mehr als 300 Satelliten bestehen und solle sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke bestmögliche sichere Satellitenverbindungen bereitstellen. „Wir werden die Ukraine selbstverständlich vollständig daran beteiligen“, betonte der Sprecher.
Der Sprecher ergänzte, dass der Krieg in der Ukraine zeige, wie stark Europas Sicherheit vom Weltraum abhänge. Deshalb arbeite die EU unter anderem aktiv an der Entwicklung und dem Aufbau eines neuen Satellitennetzwerks mit dem Namen IRIS2. Die Konstellation werde aus mehr als 300 Satelliten bestehen und solle sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke bestmögliche sichere Satellitenverbindungen bereitstellen. „Wir werden die Ukraine selbstverständlich vollständig daran beteiligen“, betonte der Sprecher.
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Putin schlägt Treffen mit Trump in China vor
Der russische Präsident Wladimir Putin schlägt ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump in China vor. Dies erklärt er beim Empfang des US-Sondergesandten Steve Witkoff in St. Petersburg, wie das russische Staatsfernsehen berichtet. Der Kreml hatte die Möglichkeit eines Dreiertreffens zwischen ihm, Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Rande des APEC-Gipfels im kommenden Monat ins Spiel gebracht. Zudem bietet der russische Staatschef Gespräche über eine Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Moskau und Washington an.
Was über die Pläne für ein Treffen bisher bekannt ist, haben meine Kollegen Thomas Gutschker und Majid Sattar aufgeschrieben:
Was über die Pläne für ein Treffen bisher bekannt ist, haben meine Kollegen Thomas Gutschker und Majid Sattar aufgeschrieben:
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Kreml: Fortschritt bei Beendigung des Ukrainekriegs „theoretisch möglich“
Ein Fortschritt bei der Beendigung des Ukrainekriegs ist dem Kreml zufolge „theoretisch möglich“. Russland prüfe die US-Vorschläge, vieles hänge jedoch von der Ukraine ab, meldet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Präsidialamt in Moskau. Sollte Kiew nicht die notwendigen Entscheidungen treffen, werde sich die Lage für das Land verschlechtern. Die Gespräche zwischen Präsident Wladimir Putin und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff seien demnach ernsthaft und ausführlich.
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Gespräche zwischen Putin und Trump-Gesandtem haben begonnen
In St. Petersburg haben die Gespräche von US-Unterhändler Steve Witkoff mit Kremlchef Wladimir Putin über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Zum Auftakt gab Putin die Freilassung des US-Amerikaners Stephen Hubbard bekannt, der 2024 zu langer Haft verurteilt worden war, weil er als Söldner an der Seite der ukrainischen Streitkräfte gegen russische Truppen gekämpft haben soll. Putin dankte US-Präsident Donald Trump abermals, dass er sich um eine Beendigung des Ukrainekrieges bemühe. Von Witkoff erwartet er Informationen über seine Ukraine-Gespräche am Vortag in Oslo, wie der Kremlchef im Konstantinpalast sagte. Witkoff nannte die Gespräche in Norwegen produktiv. Es gebe Fortschritte. Er habe einige Unterlagen zu den Vorschlägen mitgebracht, über die sich Putin Gedanken machen könne.
Witkoff äußerte seine Hoffnung auf Wiederaufnahme von Dreiergesprächen zwischen Russen und Ukrainern unter US-Vermittlung, wie in einem von Staatsmedien verbreiteten Video zu sehen war. Es gebe derzeit ein Momentum für die Beendigung des Krieges, sagte Witkoff. Er hoffe auf konkrete Schritte für einen Friedensprozess. Witkoff sagte, dass im Verlauf des Gesprächs auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner per Telefon zugeschaltet werde. Er war bei den Gesprächen in der Vergangenheit auch persönlich anwesend.
Witkoff äußerte seine Hoffnung auf Wiederaufnahme von Dreiergesprächen zwischen Russen und Ukrainern unter US-Vermittlung, wie in einem von Staatsmedien verbreiteten Video zu sehen war. Es gebe derzeit ein Momentum für die Beendigung des Krieges, sagte Witkoff. Er hoffe auf konkrete Schritte für einen Friedensprozess. Witkoff sagte, dass im Verlauf des Gesprächs auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner per Telefon zugeschaltet werde. Er war bei den Gesprächen in der Vergangenheit auch persönlich anwesend.

Der russische Herrscher Wladimir Putin im Gespräch mit dem US-Gesandten Steve Witkoff im Konstantinpalast in St. Petersburg am Mittwoch. Reuters
Mit am Verhandlungstisch saßen auch Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow und sein Beauftragter für internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit, Kirill Dmitrijew. Der Kremlchef sagte, dass Russland an einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit den USA interessiert sei. Nach den bereits vereinbarten Diesellieferungen könne Russland auch Dünger in großen Mengen für den amerikanischen Markt bereitstellen, sagte Putin. Der erste Tanker mit 40.000 Tonnen Diesel soll an diesem Donnerstag seine Reise starten.
Der US-Unterhändler hatte am Dienstag auch mit europäischen Spitzenpolitikern in Norwegen gesprochen. Er will Putin die von den Europäern und Amerikanern erarbeiteten Vorschläge für eine Friedenslösung in dem russischen Angriffskrieg unterbreiten. Konkrete Inhalte waren zunächst nicht bekannt. Nach dem Treffen mit Putin wird Witkoff erneut in Oslo erwartet, um von Putins Reaktion zu berichten.
Der US-Unterhändler hatte am Dienstag auch mit europäischen Spitzenpolitikern in Norwegen gesprochen. Er will Putin die von den Europäern und Amerikanern erarbeiteten Vorschläge für eine Friedenslösung in dem russischen Angriffskrieg unterbreiten. Konkrete Inhalte waren zunächst nicht bekannt. Nach dem Treffen mit Putin wird Witkoff erneut in Oslo erwartet, um von Putins Reaktion zu berichten.
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Russland lässt Amerikaner Hubbard frei
Laut dem russischen Herrscher Wladimir Putin hat Russland den amerikanischen Staatsbürger Stephen Hubbard freigelassen. Das teilte Putin laut russischen Berichten zu Beginn seines Treffens mit dem amerikanischen Gesandten Steve Witkoff am Mittwoch in St. Petersburg mit. Putin zufolge befindet sich Hubbard derzeit auf dem Flughafen Pulkowo in St. Petersburg.
Der mittlerweile 74 Jahre alte Hubbard wurde im Oktober 2024 in Russland wegen Söldnertums zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. In den ersten Tagen der russischen Großinvasion in der Ukraine schloss sich Hubbard der territorialen Verteidigung in der Region Charkiw an, wo er viele Jahre gelebt hatte. Am April 2022 geriet der US-Amerikaner in russische Gefangenschaft.
Derweil hat Russland nach Angaben des Inlandsgeheimdienstes FSB einen deutschen Staatsbürger festgesetzt. Dieser habe einen Vertrag mit der ukrainischen Armee unterzeichnet, sei aber desertiert, nachdem er seinen Sold nicht erhalten hatte, teilte der FSB am Mittwoch mit. Von deutscher Seite liegt bisher keine Bestätigung vor.
Der mittlerweile 74 Jahre alte Hubbard wurde im Oktober 2024 in Russland wegen Söldnertums zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. In den ersten Tagen der russischen Großinvasion in der Ukraine schloss sich Hubbard der territorialen Verteidigung in der Region Charkiw an, wo er viele Jahre gelebt hatte. Am April 2022 geriet der US-Amerikaner in russische Gefangenschaft.
Derweil hat Russland nach Angaben des Inlandsgeheimdienstes FSB einen deutschen Staatsbürger festgesetzt. Dieser habe einen Vertrag mit der ukrainischen Armee unterzeichnet, sei aber desertiert, nachdem er seinen Sold nicht erhalten hatte, teilte der FSB am Mittwoch mit. Von deutscher Seite liegt bisher keine Bestätigung vor.
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Merz: Kapitulation der Ukraine kommt nicht infrage
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat betont, dass eine Kapitulation der Ukraine keine Option ist. Mit Blick auf den Druck der USA auf Kiew sagte Merz, dass Deutschland und die Europäer jederzeit zu Gesprächen bereit seien. „Wir leisten der Ukraine keine Unterstützung, um diesen Krieg in die Länge zu ziehen“, betonte er. „Aber eine Kapitulation – oder gar eine bedingungslose Kapitulation der Ukraine – kommt nicht infrage“, so der Kanzler. „Denn das wäre eine Kapitulation von uns allen.“ Deshalb werde man die Ukraine im eigenen Interesse weiter unterstützen.
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