Politische Bücher : Für die Kolonialmacht gegen die eigenen Landsleute

Nils Schliehe schildert, wie afrikanische Soldaten für die Kolonialmacht Portugal gegen Befreiungskämpfer in Angola, Mosambik und Guinea-Bissau kämpften.
Als Befreiungskämpfer in Angola, Mosambik und Guinea-Bissau in den Dekolonisierungskriegen versuchten, sich von der Kolonialmacht Portugal zu lösen, standen sie nicht nur Europäern gegenüber. Sie kämpften auch gegen eigene Landsleute. Und wie Nils Schliehe in seinem Buch „Somos todos Portugueses! Afrikanische Soldaten in den Dekolonisierungskriegen in Angola, Mosambik und Guinea-Bissau 1960–1975“ zeigt: sogar mehrheitlich. Laut dem Autor waren in den letzten Kriegsmonaten 62 Prozent der Soldaten der portugiesischen Streitkräfte in den Kolonien – im regulären Militär wie auch bei den irregulären Paramilitärs – Afrikaner.


