FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Messerangriff von Annecy :
Frankreich steht unter Schock

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„Die Unterstützung der ganzen Nation“: Präsident Macron dankt Sicherheitskräften in Annecy.
„Die Unterstützung der ganzen Nation“: Präsident Macron dankt Sicherheitskräften in Annecy.EPA

Der Messerangriff von Annecy hat Ängste vor einem Kontrollverlust über die Migration geschürt: Macron versucht gegenzusteuern.

Der Schock über den Messerangriff auf vier wehrlose Kleinkinder und zwei ältere Spaziergänger auf einem Spielplatz am See von Annecy sitzt tief. Am Freitag ist Präsident Emmanuel Macron mit seiner Ehefrau Brigitte am Tatort eingetroffen. Der Park mit Spielanlagen für Kinder ist fußläufig von der Altstadt zu erreichen und liegt malerisch am Ufer des Sees von Annecy, der von Berggipfeln eingerahmt wird. Die „Attacke absoluter Feigheit“, wie Macron sie bezeichnete, hat neue Ängste vor einem Kontrollverlust durch die Migrationsströme geweckt. Wie nach einem Terroranschlag ist der Messerangriff das alles bestimmende Thema. Macrons Besuch ist ein Versuch, die Emotionen nicht den Rechten zu überlassen. Das Präsidentenpaar besuchte zunächst das Universitätskrankenhaus von Grenoble, in dem drei der kleinen Opfer zwischen zwei und drei Jahren operiert wurden. Ein englisches Kind ist unter den Verletzten. Das jüngste Opfer, ein niederländischer Junge im Alter von 22 Monaten, wird in Genf behandelt. Zunächst hatte es geheißen, es handele sich um ein deutsches Kleinkind.

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