Eskalation in Libanon :
Teheran gibt sich nach außen unbeteiligt

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Irans Präsident Massud Peseschkian spricht auf dem UN--Zukunftsgipfel am 23. September in New York.
Irans Präsident Massud Peseschkian spricht auf dem UN--Zukunftsgipfel am 23. September in New York.Reuters

Iran hat die Hizbullah einst mit aufgebaut, nun stellt die Eskalation in Libanon das Regime vor ein Dilemma. Teheran will sich nicht in einen Krieg mit Israel hineinziehen lassen, aber auch nicht schwach erscheinen.

Gleich der erste Auftritt des iranischen Präsidenten auf der Weltbühne sorgte für Ärger in Teheran. Das Außenministerium sah sich zu einem Dementi gezwungen, nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg getitelt hatte, Massud Peseschkian habe gesagt, Iran sei bereit, die Spannungen mit Israel abzubauen. Wortwörtlich hatte der Präsident in einer Pressekonferenz bei der UN-Generalversammlung in New York gesagt, „wir sind bereit, all unsere Waffen niederzulegen, unter der Bedingung, dass Israel das Gleiche tut und dass eine internationale Organisation kommt und in der Region für Sicherheit sorgt“.

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