Polizeieinsätze im Stadion :
Nach dem Spiel ist vor der Rechnung

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Verhärtete Fronten: Die Polizei versucht 2014 am Bremer Weserstadion Fans von Werder Bremen daran zu hindern, zu den Fans vom Hamburger SV zu gelangen.
Verhärtete Fronten: Die Polizei versucht 2014 am Bremer Weserstadion Fans von Werder Bremen daran zu hindern, zu den Fans vom Hamburger SV zu gelangen.dpa

In dritter Instanz entscheiden Leipziger Richter am Freitag, wer für Polizeigroßeinsätze bei Fußballveranstaltungen aufkommt. Das Land oder der Verein?

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer und der Präsident der Deutschen Fußball-Liga (DFL), Reinhard Rauball, haben noch eine alte Rechnung miteinander offen. Seit Juni 2015 streiten die beiden über einen Betrag von 425.718,11 Euro, den das Land Bremen für den Polizeieinsatz bei einem Hochrisikospiel verlangt hat. Am Dienstag begegneten sich die beiden Herren abermals in der Sache. In mittlerweile dritter Instanz wurde der Streit vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt. Die erste Instanz hatte sich zuvor der Rechtsauffassung der DFL angeschlossen, in der zweiten Instanz siegte hingegen Bremen.

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