F.A.Z. exklusiv : Was Woelki über Missbrauch wusste

Der Kölner Kardinal warnt den Hamburger Erzbischof: Es werde Fragen geben, er habe sich rechtswidrig verhalten. Erzbischof Heße aber erklärt sich für unschuldig. Kardinal Woelki hält den belastenden Bericht zurück.
Im Skandal um Missbrauch in der katholischen Kirche bringen neue Dokumente den Hamburger Erzbischof Stefan Heße und den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki in Bedrängnis. In einem Brief, welcher der F.A.Z. vorliegt, konfrontierte Woelki bereits im Frühjahr 2019 Heße und weitere vormalige Verantwortliche im Erzbistum Köln damit, dass sie sich „in mehrerer Hinsicht rechtswidrig“ verhalten hätten. Dabei geht es um den Umgang mit einem Fall mutmaßlich schweren sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch einen Geistlichen in den Jahren 2010 und 2011.
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