Wahlbeteiligung sinkt :
Rechtsextremist unterliegt bei Kommunalwahl in Thüringen

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In der Gemeinde Schmiedefeld am Rennsteig geben Bürger bei der Kommunalwahl in Thüringen ihre Stimmen ab.
In der Gemeinde Schmiedefeld am Rennsteig geben Bürger bei der Kommunalwahl in Thüringen ihre Stimmen ab.dpa

In über 300 Thüringer Gemeinden wurden am Sonntag die Bürgermeister gewählt. Der vom Verfassungsschutz als Rechtsextremist geführte Kandidat, Tommy Frenck, hat die Abstimmung in Kloster Veßra klar verloren.

Nach der Bürgermeisterwahl in Thüringen stehen voraussichtlich in 26 von 325 Gemeinden in zwei Wochen Stichwahlen an. Dabei geht es noch an zwei Orten um hauptamtliche Posten, wie das Landesamt für Statistik mitteilte. Rund 210.000 Thüringer waren am Sonntag zum Wähler aufgerufen. Die Wahlbeteiligung war mit rund 51 Prozent niedriger als vor sechs Jahren, als sie bei rund 54 Prozent gelegen hatte. Zwei Gemeinden fehlten am Abend noch in der Auszählung – hier wurden erst für Montag Ergebnisse erwartet. Etliche Bürgermeister wurden mit klaren Mehrheiten ins Amt gewählt – einige gar mit einer Zustimmung von 100 Prozent.

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