Unruhe in NRW :
Auch an der SPD-Basis brodelt es

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Er springt ihr zur Seite: NRW-Spitzenkandidat Jochen Ott und SPD-Ko-Chefin Bärbel Bas, hier auf der Landesdeligiertenkonferenz im Juni.
Er springt ihr zur Seite: NRW-Spitzenkandidat Jochen Ott und SPD-Ko-Chefin Bärbel Bas, hier auf der Landesdeligiertenkonferenz im Juni.Picture Alliance

SPD-Spitzenkandidat Jochen Ott bremst Personaldebatten um die Parteivorsitzenden in NRW. Statt Brandbriefen brauche die Partei Sachpolitik.

Der SPD-Spitzenkandidat für die nordrhein-westfälische Landtagswahl im April 2027, Jochen Ott, fordert seine Partei dazu auf, sich mit Sachpolitik zu profilieren. „Personaldebatten helfen uns nicht weiter“, sagte Ott am Donnerstag. Er reagierte damit auf einen kürzlich publik gewordenen Brandbrief des SPD-Unterbezirks Bielefeld, in dem die beiden Bundesvorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil aufgefordert werden, sich zwischen Regierungs- und Parteiamt zu entscheiden, und in dem scharfe Kritik an ihrem mit der Union ausgehandelten Kurs für die schwarz-rote Bundesregierung geäußert wird. Bas ist Bundesarbeitsministerin, Klingbeil Bundesfinanzminister. Ott räumte aber ein, dass über die von seinen Bielefelder Genossen aufgebrachten Themen „überall im Land und auch in der SPD“ diskutiert werde.

FAZ

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