Beschaffungen der Bundeswehr : Nicht gut gerüstet
Der Bundeswehr mangelt es oft an Material – die Auslieferungen von Gerätschaften an Heer, Luftwaffe und Marine zieht sich trotz Milliarden aus Steuergeldern in die Länge. Das Amt, das dafür zuständig ist, sieht wenig Änderungsbedarf. Es fühlt sich von der Politik gegängelt.
Für ihre Ausrüstung und Beschaffung betreibt die Bundeswehr einen gewaltigen Motor. Im beschaulichen Koblenz arbeitet für die Streitkräfte eine Riesenmaschinerie, die mit mehr als 10.000 Dienstposten dafür sorgen soll, dass die Fregatten im östlichen Mittelmeer, die Panzergrenadiere in Kabul, oder Hubschraubertechniker im afrikanischen Gao alles haben, was sie für ihre Einsätze brauchen, vom Dosenöffner bis zum Kampfhubschrauber.





