Regieren ohne Mehrheit :
„Der Beziehungsstatus ist kompliziert“

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Dezember 2024: Die Vorsitzenden der SPD und CDU in Sachsen, Henning Homann und Michael Kretschmer, stellen im Landtag den Koalitionsvertrag ihrer Minderheitsregierung vor.
Dezember 2024: Die Vorsitzenden der SPD und CDU in Sachsen, Henning Homann und Michael Kretschmer, stellen im Landtag den Koalitionsvertrag ihrer Minderheitsregierung vor.dpa

Immer öfter können die Parteien der Mitte keine Mehrheit mehr bilden. Deshalb lohnt der Blick nach Sachsen und Thüringen: Dort sammelt die Politik womöglich Erfahrungen für das ganze Land – und nicht nur schlechte.

Die politische Mitte in Deutschland hat ein Pro­blem: Immer öfter ist sie nicht mehr stark genug, um eine Mehrheit zu bilden. Kommendes Jahr könnte es in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern so weit sein: Bleibt die Stimmung, wie sie ist, sind dort nach den Landtagswahlen keine Mehrheiten ohne AfD oder Linke möglich. Und man muss kein großer Pessimist sein, um anzunehmen, dass es irgendwann auch ein westliches Bundesland oder sogar den Bund erwischen könnte.

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