Nach Anschlag in Berlin : Attentäter Amri war mit 14 Identitäten unterwegs

14 Identitäten nutzte Anis Amri, der Attentäter von Berlin. Nun steht der nordrhein-westfälische Innenminister Jäger (SPD) im Landtag Rede und Antwort. Die Polizei hat derweil zu wenig Fachleute mit Kenntnissen über nordafrikanische Migranten.
Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat das Vorgehen der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern im Fall des Berlin-Attentäters Anis Amri verteidigt. „Sowohl die Verfassungsschutzbehörden als auch die Kriminalämter waren durch sieben Sitzungen des Gemeinsamen Terrorabwehrzentrums (GTAZ) über Anis Amri sehr genau im Bilde“, sagte Jäger am Donnerstag im Innenausschuss. Auch der Generalbundesanwalt und das Bundesamt für Flüchtlinge und die Nachrichtendienste des Bundes seien in den Fall eingebunden gewesen. Trotz dieser „durchgehend engmaschigen Beobachtung“ habe es aber keine konkreten Hinweise auf einen bevorstehenden Anschlag Amirs gegeben.





