Demokratie unter Druck :
Warum Mitte-rechts gebraucht wird

Gastbeitrag
Von
Mark Speich
Lesezeit:
Von links als rechts ausgegrenzt: Julia Klöckner und Friedrich Merz
Von links als rechts ausgegrenzt: Julia Klöckner und Friedrich Merzdpa

Die politische Mitte verliert an Stabilität und Einfluss. Populistische Ränder setzen sie zunehmend unter Druck. Im Angebot der Mitte darf auch rechts nicht fehlen.

Die politische Mitte ist unter Druck – in Deutschland und darüber hinaus. Populistische Vereinfachung, polarisierende Zuspitzung und Radikalisierung finden Anhänger und stärken die Parteien an den Rändern unseres politischen Systems. Mit der jüngsten Bundestagswahl hat die politische Mitte, die man auf CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP beziehen kann, die für Verfassungsänderungen und Richterwahlen erforderliche Zweidrittelmehrheit verloren – mit schon jetzt schmerzlichen Folgen.

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