Schiedsgerichtsspruch gekippt :
Luckes „Weckruf“ darf bleiben

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Dieser Punkt geht an Bernd Lucke. Seine Rivalin, die AfD-Co-Vorsitzende Frauke Petry, hatte die Vereinsgründung von „Weckruf 2015“ scharf kritisiert.
Dieser Punkt geht an Bernd Lucke. Seine Rivalin, die AfD-Co-Vorsitzende Frauke Petry, hatte die Vereinsgründung von „Weckruf 2015“ scharf kritisiert.dpa

Neue Runde im Machtpoker bei der AfD: Der von Bernd Lucke gegründete „Weckruf“-Verein muss seine Aktivität doch nicht einstellen. Auf Antrag des Bundesvorstands zog das Schiedsgericht eine entsprechende Verfügung zurück.

Der Machtkampf bei der AfD hat eine neue Wendung genommen – diesmal zugunsten von Parteichef Bernd Lucke: Die von Lucke begründete parteiinterne Vereinigung „Weckruf 2015“ muss nun doch nicht aufgelöst werden, wie ein Parteisprecher am Donnerstag in Berlin mitteilte. Erst am Dienstag hatte das Schiedsgericht der Partei wegen satzungsrechtlicher Bedenken per einstweiliger Verfügung die Auflösung angeordnet. Auf Antrag des Parteivorstands nahm das Schiedsgericht diese Anordnung nun aber wieder zurück.

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