„Ausdruck unglücklich“ :
Meuthen wollte AfD-Brief zu Hanau abschwächen

Lesezeit:
„Es bleibt die Tat eines Irren, wie ich anfangs twitterte“: AfD-Vorsitzender Jörg Meuthen
„Es bleibt die Tat eines Irren, wie ich anfangs twitterte“: AfD-Vorsitzender Jörg MeuthenEPA

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen wollte offenbar nicht, dass nach dem Anschlag von Hanau in einem Brief an seine Parteimitglieder von einem „rassistischen Verbrechen“ gesprochen werde. „Handlungsleitend“ sei die psychische Krankheit Tobias R.s gewesen.

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen sieht eine Formulierung in einem von ihm mit verschickten Brief an die Parteimitglieder zum Anschlag von Hanau kritisch. In dem Schreiben hatte die AfD-Spitze den Angriff als ein „rassistisches Verbrechen“ bezeichnet. Nun sagte Meuthen dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, er habe den Ausdruck „unglücklich, weil unvollständig“ gefunden. „Es bleibt die Tat eines Irren, wie ich anfangs twitterte.“ Das heiße aber nicht, dass die Tat nicht auch rassistisch motiviert gewesen sei, zitierte das Magazin den Politiker weiter. „Die Frage ist, was handlungs­leitend war, und da bleibe ich bei meiner Annahme, dass es die psychische Krankheit war.“

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Manager Vertriebsinnendienst (m/w/d)
Guala Closures Deutschland GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Leitung Finanzen (m/w/d)
Lebenshilfe Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop e.V.
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Leitung (w/m/d) für unserer Kinderzentrum Griesheimer Stadtweg
Kita Frankfurt Die städtischen Kinderzentren
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Personalreferent*in (m/w/d)
IT-Allianz Nord AöR
Zum Stellenmarkt