„Ausdruck unglücklich“ : Meuthen wollte AfD-Brief zu Hanau abschwächen

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen wollte offenbar nicht, dass nach dem Anschlag von Hanau in einem Brief an seine Parteimitglieder von einem „rassistischen Verbrechen“ gesprochen werde. „Handlungsleitend“ sei die psychische Krankheit Tobias R.s gewesen.
Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen sieht eine Formulierung in einem von ihm mit verschickten Brief an die Parteimitglieder zum Anschlag von Hanau kritisch. In dem Schreiben hatte die AfD-Spitze den Angriff als ein „rassistisches Verbrechen“ bezeichnet. Nun sagte Meuthen dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, er habe den Ausdruck „unglücklich, weil unvollständig“ gefunden. „Es bleibt die Tat eines Irren, wie ich anfangs twitterte.“ Das heiße aber nicht, dass die Tat nicht auch rassistisch motiviert gewesen sei, zitierte das Magazin den Politiker weiter. „Die Frage ist, was handlungsleitend war, und da bleibe ich bei meiner Annahme, dass es die psychische Krankheit war.“





