FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Hochwasserkatastrophe :
Die überwältigende Hilfsbereitschaft nach der Flut

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Helfer-Shuttle: Freiwillige auf dem Weg zu einem der Busse, der sie in die betroffenen Orte bringt
Helfer-Shuttle: Freiwillige auf dem Weg zu einem der Busse, der sie in die betroffenen Orte bringtMichael Braunschädel

Im Katastrophengebiet an der Ahr sind Tausende Freiwillige unterwegs, um den Anwohnern zu helfen. Ihr Einsatz ist belastend – und gefährlich. Über eine Region im Ausnahmezustand.

Altenahr gleicht noch immer einem Kriegsgebiet. In langen Schleifen windet sich hier die Ahr durch das schmale Tal. Bei der Hochwasserkatastrophe schossen daher die Wassermassen mit ungeheurer Wucht mitten durch die Häuser. Auch etwa zwei Wochen nach der Katastrophe ist noch alles voller Schutt und Schlamm. Der Friedhof ist verwüstet, viele Häuser sind schwer beschädigt. Viele davon reißt das Technische Hilfswerk mit schwerem Gerät ab. Gepanzerte Fahrzeuge der Bundeswehr sind unterwegs und immer wieder Rettungsfahrzeuge. Mitten durch all den Schutt und Lärm laufen an diesem Tag einige freiwillige Helfer auf der Suche nach jemandem, den sie unterstützen können. Aber das ist schwieriger als gedacht.

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