Wahljahr 2026 :
Im Wahlkampf will die CDU alles – außer auffallen

Jasper von Altenbockum
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CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und der CDU-Vorsitzende, Bundeskanzler Friedrich Merz, auf einem Foto vom Sommer 2025 in Berlin.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und der CDU-Vorsitzende, Bundeskanzler Friedrich Merz, auf einem Foto vom Sommer 2025 in Berlin.dpa

Wirtschaftspolitik, Sozialstaat, Klimawende: Eine kampagnenfähige Partei ist die CDU derzeit nicht. Im Wahlkampf gilt das Motto: Nur nicht auffallen.

Die CDU hat es nicht nur schwer, weil sie in einer schwarz-roten Koalition mehr Kompromisse eingehen muss, als ihr lieb sein kann. Sie kämpft nicht nur mit der SPD. Sie kämpft auch mit sich selbst. Ob es die Steuerpolitik ist, die Rente, ob es die Sozialversicherungen sind oder die Klimaschutzziele, es war leicht für die Partei, jeweils eine Wende anzukündigen. Aber wenn es zum Schwur kommt, ist nicht nur die SPD das Hindernis. Auch in der CDU ist der Korridor für einen Kurswechsel recht eng.

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