Trotz Sondervermögen :
Bundeswehrverband sieht Truppe „im freien Fall“

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André Wüstner, Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbands, kritisiert die bisherigen finanziellen Zusagen für die Bundeswehr.
André Wüstner, Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbands, kritisiert die bisherigen finanziellen Zusagen für die Bundeswehr.dpa

Verbandschef Wüstner zufolge reichen 100 Milliarden Euro nicht aus. Zudem müsse die „Zeitarbeitsfirma“ Bundeswehr eine Perspektive für junge Menschen bieten.

Der Bundeswehrverband sieht die Truppe trotz des beschlossenen Milliarden-Sondervermögens noch in schlechter Verfassung. Die Bundeswehr leiste zwar Gutes an der Ostflanke der NATO, bei Auslandseinsätzen und gebe Gerät an die Ukraine ab, sagte Verbandschef André Wüstner am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“. Doch die 100 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen müssten erst noch in Verträge gebracht werden. „Momentan sind wir noch im freien Fall“, sagte Wüstner. Der Chef des Bundeswehrverbands verlangte zugleich eine Verstetigung der finanziellen Mittel. Für die kommende Legislaturperiode seien 75 Milliarden pro Jahr erforderlich, sagte Wüstner. „Sonst muss man gar nicht erst anfangen.“

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