Bahnchaos in Mainz : Nicht einmal nach Nirgendwo

Bahnchef Grube ruft die urlaubenden Mainzer Stellwerker jetzt schon persönlich an. Doch auf die Dauer kann nur der Einsatz von neuerer Technik weiteres Chaos abwenden.
Mainz bleibt Mainz: Viel würden die Führungskräfte der Deutschen Bahn derzeit darum geben, wenn das nur ein altes Karnevalsmotto wäre. Doch ist „Mainz“ im Moment das Synonym für eine Krise des Konzerns. Seit bald zwei Wochen ärgern sich Bahnfahrer über Zugausfälle im Fern -und Nahverkehr. Es fehlen Fahrdienstleiter im Stellwerk des Hauptbahnhofs in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt, von 18 festen Mitarbeitern sind immer noch neun krank oder im Urlaub. Schnelle Abhilfe schien bis zum Dienstagnachmittag nicht in Sicht. Und es dämmert den Bahnkunden: Mainz könnte überall sein.
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