EU-Wahl :
Macrons Spitzenkandidatin trat für Rechte an

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Nathalie Loiseau Anfang April bei einer Fernsehdebatte zur EU-Wahl.
Nathalie Loiseau Anfang April bei einer Fernsehdebatte zur EU-Wahl.AFP

Nathalie Loiseau ist die Spitzenkandidatin der Partei von Emmanuel Macron für die EU-Wahl. Nun muss sie sich jedoch dafür rechtfertigen, dass sie einmal auf einer Wahlliste mit rechten Kandidaten stand. Eine „Jugendsünde“, sagt sie.

Eine Frau soll dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron den Sieg gegen die Rechtspopulisten bei der Europawahl in rund einem Monat sichern – doch ausgerechnet wegen rechtsextremer Verbindungen ist die Spitzenkandidatin der Präsidentenpartei, Nathalie Loiseau, in die Kritik geraten. Als „Jugendsünde“ tut die 54 Jahre alte Politikerin ihre Kandidatur für eine rechtsextreme Gewerkschaft zu Studienzeiten ab. Dennoch kratzt der Vorfall an der Glaubwürdigkeit der Diplomatin, die zuletzt auch durch deutschlandkritische Äußerungen aufgefallen ist.

FAZ

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