Briefe : Leserbriefe vom 1. November 2024

Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks +++ Zeitungslektüre eines Studenten +++ Umbenennung Otfried-Preußler-Gymnasium +++ Bildtext vom 30. Oktober +++ Bruchlandung mit Ansage
Selbst ernannte Demokratiewächter
In seinem Leitartikel „Tralala ist noch keine Demokratie“ (F.A.Z. vom 29. Oktober) schreibt Jürgen Kaube, dass niemand mit Verstand die öffentlich-rechtlichen Sender abschaffen wolle, und liefert dann vielfältige Gründe, genau dies zu tun: Die Zuschauer schwinden rapide, gerade bei den Jüngeren, es werden also gerade nicht alle erreicht. Die Sender geben einen Großteil ihres Budgets für Tralala aus, also gerade nicht für ihren Bildungsauftrag. Und Einsicht, dass sich etwas ändern muss, herrscht bei den Sendern eben gerade nicht vor: ARD Intendant Gniffke will die moderaten jüngsten Reformbeschlüsse der Ministerpräsidenten juristisch prüfen lassen. Manchmal hilft eben nur eine Radikalkur . . . und es soll auf dieser Welt schon Demokratie gegeben haben, bevor ARD und ZDF gegründet wurden, aber das liegt wohl außerhalb der Vorstellungswelt der selbst ernannten Demokratiewächter. Harald Biederbick, Dossenheim





