Biden und der Amerikagipfel :
Eine dunkle Wolke und ein Migrationsabkommen

Von
Von Tjerk Brühwiller
,
São Paulo
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Der amerikanische Präsident Joe Biden mit dem ecuadorianischen Präsidenten (links) Guillermo Lasso und dem kolumbianischen Amtskollegen Ivan Duque
Der amerikanische Präsident Joe Biden mit dem ecuadorianischen Präsidenten (links) Guillermo Lasso und dem kolumbianischen Amtskollegen Ivan DuqueAP

Die Vereinigten Staaten und zahlreiche lateinamerikanische Staaten haben sich beim Amerikagipfel auf ein Abkommen verständigt, um der Migrationskrise entgegenzuwirken. Aber wichtige Staatschefs fehlten. Der Erfolg ist fraglich.

Gastgeber Präsident Joe Biden ist es zum Abschluss gelungen, den von zahlreichen Abwesenheiten und Unstimmigkeiten getrübten Amerikagipfel vor dem Absturz retten. Mit der von 21 amerikanischen Ländern sowie von der Beobachternation Spanien unterzeichneten „Los Angeles Declaration on Migration and Protection“ hat das Treffen der Staatschefs der westlichen Hemisphäre zumindest etwas vorzuweisen. Das Abkommen, das der regionalen Migrationskrise entgegenwirken soll, gilt als das wichtigste Ergebnis des dreitätigen Gipfels. „Wir verändern unseren Ansatz, wie wir mit der Migration umgehen“, sagte Biden. Jedes Land gehe Verpflichtungen ein und anerkenne die Herausforderungen, welche die ganze Region teile.

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