Tunesien : Todesurteil für Kritik am Präsidenten

Ein Tagelöhner in Tunesien wurde wegen mehrerer Facebook-Posts zum Tode verurteilt und kurz darauf begnadigt. Richter klagen über ein Klima der Angst.
In Tunesien ist die Aufregung über den „Fall 4515“ groß. Wegen mehrerer Facebook-Posts hat ein Gericht in der Küstenstadt Nabeul einen 51 Jahre alten Familienvater zum Tode verurteilt. Saber Ben Chouchane hatte auf einer Seite des Onlineportals mit wenigen Hundert Followern Staatspräsident Kaïs Saïed kritisiert und zu gewaltlosen Protesten aufgerufen.
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