FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Präsidentenwahl in Bolivien :
Kommt der Sozialismus zurück?

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São Paulo
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Unterstützer des ehemaligen Präsidenten Evo Morales blockieren im August die Straße zwischen La Paz und El Alto.
Unterstützer des ehemaligen Präsidenten Evo Morales blockieren im August die Straße zwischen La Paz und El Alto.AFP

Vor der Wahl in Bolivien kommt es zu Gewalt zwischen Anhängern und Gegnern von Evo Morales’ „Bewegung zum Sozialismus“. Im vergangenen Jahr musste der Langzeit-Präsident zurücktreten – seine Partei ist geblieben.

Knapp ein Jahr ist seit dem erzwungenen Rücktritt des bolivianischen Langzeit-Präsidenten Evo Morales vergangen. Doch trotzdem ist die Ausgangslage vor der Präsidentenwahl im Andenstaat auf den ersten Blick fast dieselbe wie vor der Wahl vor einem Jahr, die anschließend wegen Manipulationsvorwürfen annulliert wurde. Der Kandidat von Morales’ „Bewegung zum Sozialismus“ (MAS), der frühere Wirtschaftsminister Luis Arce, liegt in den Umfragen mit mehr als vierzig Prozent in Führung. Sein engster Verfolger, der gemäßigt konservative frühere Präsident Carlos Mesa, folgt mit rund zehn Prozentpunkten Differenz.

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