FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Pläne der Republikaner :
Nicht noch ein „gestohlener“ Wahlsieg

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Anhänger von Donald Trump demonstrieren Anfang November in Harrisburg Pennsylvania gegen den vermeintlich gestohlenen Wahlsieg Bidens.
Anhänger von Donald Trump demonstrieren Anfang November in Harrisburg Pennsylvania gegen den vermeintlich gestohlenen Wahlsieg Bidens.AFP

Zwei Jahre nach Donald Trumps Niederlage hält sich die Verschwörung vom gestohlenen Wahlsieg hartnäckig. Die Republikaner bereiten sich darauf vor, künftige Wahlergebnisse leichter anfechten zu können.

Kurz vor den Kongresswahlen am 8. November raunte der Moderator Tu­cker Carlson, ein Held der politischen Rechten in Amerika, im Sender Fox News von Wahlbetrug. Er sprach über einen möglichen Sieg des Demokraten John Fetterman im Senatsrennen in Pennsylvania. Zunächst höhnte er, die Demokraten stellten nur „debile Kandidaten“ auf, die kaum sprechen können – Fetterman sind die Folgen eines Schlaganfalls noch anzumerken. Dann warnte er seine Zuschauer: Die Demokraten erwarteten auch, „dass du das Wahlergebnis akzeptierst, egal wie offensichtlich absurd es ist“. Allen anderen drohten sie mit Gefängnis. Warum auch nicht, fragte Carlson: „Bei Joe Biden hat es funktioniert.“

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