Trumpisten gegen Trumpisten : Die Identitätskrise der Republikaner

Donald Trump ist der Fixstern der meisten Republikaner. Trotzdem hat die Partei keinen Anführer und keine Richtung. Denn Trumpist zu sein, das kann vieles heißen.
Die amerikanischen Republikaner stecken in einer Identitätskrise. Spätestens seit den für sie enttäuschenden Zwischenwahlen hat die Partei keinen Anführer mehr. Donald Trump ist nicht mehr der faktisch gesetzte Präsidentschaftskandidat, aber es gibt auch keinen anderen – Floridas Gouverneur Ron DeSantis muss sich erst noch auf der nationalen Bühne beweisen. Obwohl viele der zwanzig Rebellen im Repräsentantenhaus zu Trumps lautesten Unterstützern zählen, folgte in den ersten elf Wahlgängen keiner von ihnen dem Aufruf des früheren Präsidenten, Kevin McCarthy zum Sprecher zu wählen.
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