Marine Le Pen :
„Mit uns werden alle Franzosen prioritär behandelt“

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Marine Le Pen am Sonntag in Hénin-Beaumont
Marine Le Pen am Sonntag in Hénin-BeaumontAFP

Le Pen spricht von einer „Schlacht für Frankreich“: Alle Franzosen sollen etwa bei Vergabe von Sozialwohnungen bevorzugt werden – unabhängig von ihrer Hautfarbe oder Religion.

Bei ihrer ersten Kundgebung nach der Sommerpause lässt Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen ihrem politischen Ziehsohn den Vortritt. Als Jordan Bardella in den Saal einzieht, stimmen die Anhänger in ein Geburtstagsständchen ein. Bardella ringt mit einem Lächeln. Le Pen beginnt ihre Rede ebenfalls mit Geburtstagswünschen an den Parteivorsitzenden. Noch einmal singt der Saal das Geburtstagslied. Die Präsidentschaftskandidatin ist sichtlich bemüht, den Gerüchten über Streit in der Führungsriege ein harmonisches Bild entgegenzusetzen. Aber Bardella blickt während ihrer Rede oftmals, als wünschte er sich an seinem 31. Geburtstag ganz weit weg. Er tritt nur für das Absingen der Nationalhymne nach vorn – eine eigene Rede bleibt ihm verwehrt.

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