Krieg gegen den Terror : Waren die Opfer vergebens?

Warum das militärische Vorgehen gegen islamistische Terroristen unerlässlich bleibt – obwohl in Kabul wieder die Fahne der Taliban weht.
Die Ereignisse des 11. September 2001 hatten eine blutige Vorgeschichte: Das Terrornetzwerk Al-Qaida hatte verheerende Anschläge gegen die Botschaften der Vereinigten Staaten in Kenia und in Tansania und gegen andere amerikanische Einrichtungen verübt. Die amerikanischen Geheimdienste waren sich der wachsenden Gefahr bewusst. Doch die Politik behandelte das, was sich zusammenbraute, noch immer nicht mit der gebotenen Dringlichkeit. Und dann kam der „Angriff auf Amerika“, wie die F.A.Z. ihren Bericht über den koordinierten Massenmord damals überschrieb.
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