Rom und private Hilfsschiffe :
Nur eine scheinbare Abkehr von Salvinis Linie

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Die Sea Watch 4 im September 2020 im Hafen von Palermo
Die Sea Watch 4 im September 2020 im Hafen von Palermodpa

Matteo Salvini hatte als Innenminister private Rettungsschiffe nicht in italienische Häfen lassen wollen. Unter der derzeitigen Regierung ist das kein Problem. Doch ob sie wieder auslaufen können, ist fraglich.

Die private Rettungsorganisation SOS Méditerranée mit Sitz in Marseille hat nach der Rettung von 572 Bootsmigranten in den vergangenen Tagen und Nächten die unverzügliche Zuweisung eines sicheren Hafens für ihr Schiff Ocean Viking gefordert. Nachdem keine der zuständigen Seefahrtbehörden die Koordination der Rettungseinsätze vor der libyschen Küste sowie vor Malta übernommen habe, müssten wenigstens jetzt „die erschöpften Menschen schnell in Sicherheit“ gebracht werden, hieß es in einer Presseerklärung der Organisation vom Dienstag.

FAZ

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