Idriss Déby :
Ein Potentat als zuverlässiger Verbündeter

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Idriss Déby bei einer Wahlkampfveranstaltung am 9. April in N`djamena
Idriss Déby bei einer Wahlkampfveranstaltung am 9. April in N`djamenadpa

Unmittelbar nach seiner Wiederwahl ist Idriss Déby umgekommen. Für Deutschland und Frankreich war der tschadische Langzeitmachthaber einer der wichtigsten Partner bei der Terrorbekämpfung im Sahel-Gebiet.

Unmittelbar nach seiner Wiederwahl für eine sechste Amtszeit ist der tschadische Staatschef Idriss Déby unter nicht geklärten Umständen bei einem Frontbesuch ums Leben gekommen. Am 11. April hatte sich Déby mit 80 Prozent der Stimmen im Amt bestätigten lassen. Das Wahlergebnis war am Montag bekannt gegeben worden. Am Dienstag wurde nun sein Tod von einem General im Fernsehen bekanntgegeben. Der 68 Jahre alte Präsident habe „soeben sein Leben ausgehaucht, als er am Wochenende die souveräne Nation auf dem Schlachtfeld verteidigte“, hieß es. Demnach habe sich Déby nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses entschlossen, keine Siegesrede zu halten, sondern die tschadischen Soldaten an der Front zu besuchen, die dort gegen Aufständische kämpfen.

FAZ

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