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„Fake News“ : Trump verklagt CNN auf Schadensersatz

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Donald Trump bei einer Fernsehdebatte auf CNN (Archivbild) Bild: AFP

475 Millionen Dollar fordert der frühere amerikanische Präsident vom Nachrichtensender. Dieser führe angeblich gegen ihn eine Kampagne der „Verleumdung und üblen Nachrede“.

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          Der frühere amerikanische Präsident Donald Trump hat den Nachrichtensender CNN auf Schadensersatz in Höhe von 475 Millionen Dollar wegen Verleumdung verklagt. Der TV-Sender befürchte angeblich seine abermalige Präsidentschaftskandidatur für das Jahr 2024 und wolle daher eine Kampagne der „Verleumdung und üblen Nachrede“ gegen ihn führen, heißt es in der am Montag bei einem amerikanischen Bezirksgericht in Florida eingereichten Klage.

          In einer weiteren Erklärung kündigte Trump am Montag (Ortszeit) an, seine Anwälte und er würden in den kommenden Wochen und Monaten womöglich auch „gegen eine große Anzahl anderer Fake-News-Medienunternehmen“ klagen - insbesondere bezüglich der Berichterstattung zur amerikanischen Präsidentschaftswahl 2020.

          In der Klage gegen CNN wandte sich der frühere Präsident insbesondere dagegen, dass der Sender seine Behauptung, die Wahl 2020 sei vom Demokraten Joe Biden „gestohlen“ worden, als „große Lüge“ bezeichnete. Trump sagte nun, mit diesem juristischen Schritt wolle er „seinen Ruf als engagierter Staatsdiener verteidigen und die Haftung von CNN für die Schädigung seines Rufs durch die falschen, verleumderischen und aufrührerischen Falschdarstellungen über ihn feststellen“.

          Denn der Sender habe „versucht, seinen massiven Einfluss - angeblich als 'vertrauenswürdige' Nachrichtenquelle - zu nutzen, um den Kläger in den Köpfen seiner Zuschauer und Leser zu diffamieren, um ihn politisch zu besiegen“, schreiben Trumps Anwälte in der 29 Seiten langen Klage.

          Darin beschuldigt Trump CNN zudem der Beteiligung an einer „konzertierten Aktion, um das politische Gleichgewicht nach links zu kippen“. Angeblich habe der Sender versucht, ihn mit zahlreichen „immer skandalöseren, falschen und diffamierenden Bezeichnungen wie 'Rassist', 'russischer Lakai', 'Aufrührer' und schließlich 'Hitler' zu beschmutzen“.

          Zuvor hatte Trump CNN die Klage bereits angedroht, sollte der Sender sich weigern, die angeblich verleumderischen Aussagen über ihn zurückzunehmen. Laut Klageschrift lehnte es der Sender jedoch ab, seine Berichterstattung zu widerrufen.

          Während seiner Amtszeit wetterte Trump immer wieder in sozialen Netzwerken gegen CNN und weitere Medien, die er als „Fake News“ bezeichnete.

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