Rechtspopulismus in Schweden : Ein giftiger und polarisierter Wahlkampf

Wie soll eine stabile politische Regierung nach der Wahl in Schweden aussehen? Ein Frage, die im Wahlkampf offen geblieben ist. Mindestens 20 Prozent dürften die Rechtspopulisten erhalten.
Die leichteste Frage habe sie sich bis zum Schluss aufgehoben, sagt die Moderatorin und muss dabei selbst etwas schmunzeln. In einem langgestreckten Saal mitten in Stockholm sind die Vorsitzenden der schwedischen Reichtagsparteien zusammengekommen, um ein letztes Mal gemeinsam für das schwedische Radio über die Wahl zu diskutieren. Ministerpräsident Stefan Löfven von den Sozialdemokraten und sein Herausforderer Ulf Kristersson von den bürgerlichen Moderaten haben sich nichts geschenkt, seit fast 90 Minuten stehen sie nun schon da an ihren kleinen Tischen. Eng daneben die Tischchen der Vorsitzenden der sie unterstützenden Parteien, zwei Blöcke stehen sich gegenüber.
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