Bürgerrechtler in China : Liu Xiaobos Spuren werden getilgt

Unter Staatschef Xi Jinping wird der Spielraum für Bürgerrechtler in China immer kleiner. Nach dem Tod Liu Xiaobos geht die Kampagne gegen ihn weiter - seine Spuren werden selbst im Internet getilgt.
Die Asche Liu Xiaobos ist ins Meer gestreut, unverändert geht in der chinesischen Presse aber die Diffamierung des verstorbenen Friedensnobelpreisträgers weiter. Liu Xiaobo habe sich in den Schoß der feindlichen Mächte des Westens geworfen, Leute wie Liu Xiaobo störten den Fortschritt Chinas, heißt es beispielsweise. Oder: Die Glorifizierung des Liu Xiaobo im Westen könne seine Verbrechen nicht auslöschen. Ein Kommentator der Pekinger Zeitung „Global Times“ schrieb, die chinesische Gesellschaft verachte ihn.





