Pistorius in Niger : Sind die Bundeswehr-Soldaten Geiseln oder Gäste?

Die Bundeswehr ist aus Afrika abgezogen, nur ein kleiner Trupp harrt noch an einem Flugfeld in Niger aus. Pistorius erhofft sich von dem Besuch in dem Land Antworten, wie es weitergeht.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ist am Dienstag nach Niger gereist, um mit der dortigen Militärjunta über die Zukunft des deutschen Stützpunktes in Niamey zu sprechen. Zudem will Pistorius die rund 120 Soldaten besuchen, die dort noch stationiert sind und möglicherweise festsitzen. Der Lufttransportstützpunkt unterliegt seit Wochen einem Start- und Landeverbot des Putschisten-Regimes, was auch den Abzug aus Mali erheblich verkompliziert hat.
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