Nach tödlichem Messerangriff : Premierminister Johnson besucht Tatort

Die Ermittler gehen von einem terroristischen Hintergrund für die tödliche Attacke auf den Abgeordneten David Amess aus. Eine Verbindung zum islamistischen Extremismus wird untersucht. Der Fall löst eine Debatte über die Sicherheit von Politikern aus.
Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Samstag den Tatort des tödlichen Messerangriffs auf den konservativen Abgeordneten David Amess besucht. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie der Premier und Parteichef der Konservativen einen Kranz an der Kirche niederlegte, die am Freitag zum Schauplatz des Messerangriffs auf Amess geworden war. Begleitet wurde er vom Oppositionschef Keir Starmer von der Labour-Partei, der ebenfalls einen Kranz niederlegte. Anschließend standen die beiden Politiker einige Zeit schweigend nebeneinander. Auch Innenministerin Priti Patel und Unterhaussprecher Lindsay Hoyle legten Kränze nieder. Patel hatte eine umgehende Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen für Abgeordnete angeordnet.





