Polizeigewalt in Amerika : Wo Schwarze systematisch schlechter behandelt werden

Ein Bericht über die Zustände bei der Polizei in Baltimore zeigt, wie die Beamten dort jahrelang afroamerikanische Bürger diskriminierten. Dahinter steckt wohl eine berüchtigte Philosophie der Kriminalitätsbekämpfung.
Die Polizei der amerikanischen Großstadt Baltimore hat jahrelang schwarze Bürger diskriminiert und illegale Methoden bei der Jagd nach Kriminellen angewandt: Das ist die Quintessenz eines 163 Seiten starken Untersuchungsberichts, den das amerikanische Justizministerium jetzt veröffentlicht hat. Die Untersuchung war nach dem Tod des 25 Jahre alten Freddie Gray und im Zuge einer angestrebten Polizeireform Präsident Barack Obamas in Auftrag gegeben worden.





