Proteste gegen Polizeigewalt :
Trügerische Ruhe in Baltimore

Lesezeit:
Am Tag nach den schweren Unruhen ist in Baltimore vorläufig Ruhe eingekehrt, doch noch immer sind viele Polizisten und Soldaten unterwegs.
Am Tag nach den schweren Unruhen ist in Baltimore vorläufig Ruhe eingekehrt, doch noch immer sind viele Polizisten und Soldaten unterwegs.AP

Nach einer gewaltsamen Nacht fällt die erste Bilanz in Baltimore düster aus. Vorerst ist in der Stadt Ruhe eingekehrt, doch auf den Straßen patrouillieren Soldaten. Es gilt der Notstand.

Nach den schweren Unruhen haben in Baltimore die Aufräumarbeiten begonnen. In der Nacht auf Dienstag war es in verschiedenen Teilen der Stadt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Einwohnern gekommen. Die Randalierer bewarfen die Polizisten mit Steinen und Flaschen oder griffen sie mit Stöcken an, zündeten mehrere Autos an und demolierten Polizeiwagen. Plünderer räumten Geschäfte aus und fuhren mit der Beute davon, ein Supermarkt sowie ein großes Gebäude wurden angezündet.

Am Tag danach fällt die erste Bilanz düster aus. Nach Polizeiangaben wurden bei den Krawallen mindestens 15 Beamte verletzt, sechs davon schwer. Die „Baltimore Sun“ berichtete außerdem über zwei Verletzte mit Schusswunden. Seit Beginn der Randale am Montag hat die Polizei gemäß den städtischen Behörden 200 Personen verhaftet.

Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Rektorin / Rektor (m/w/d)
Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Pädagogische Fachkraft (m/w/d)
Kinderdorf Duisburg e.V.
Zum Stellenmarkt