https://www.faz.net/-gpf-6yid7

Al Qaida : Medien: Bin Ladin wollte Obama ermorden lassen

  • Aktualisiert am

Plante Usama Bin Ladin die Ermordung Barack Obamas? Bild: dapd

Der frühere Al-Qaida-Chef Bin Ladin hat zu Lebzeiten angeblich die Ermordung Barack Obamas geplant. Nach einem Bericht wurden entsprechende Pläne in Bin Ladins Versteck in Abbottabad gefunden.

          1 Min.

          Der getötete Terrorchef Usama bin Laden wollte nach einem Zeitungsbericht vor seinem Tod den amerikanischen Präsidenten Barack Obama und den damaligen Top-General David Petraeus ermorden lassen. Der einstige Führer des Terrornetzwerkes Al Qaida habe Anschläge auf das Flugzeug des Präsidenten, die Air Force One, geplant, hieß es in einem Bericht der „Washington Post“ (Freitag). Das gehe aus Dokumenten hervor, die im vergangenen Mai bei der tödlichen Kommandoaktion einer amerikanischen Spezialeinheit gegen Bin Ladin im pakistanischen Abbottabad gefunden worden seien.

          Der Top-Terrorist habe offenbar bei der Anschlagsplanung kurz nach Obamas Amtsübernahme im Januar 2009 damit gerechnet, dass Vizepräsident Joe Biden „völlig unvorbereitet“ gewesen wäre, den Posten als Präsident zu übernehmen. Das hätte die Vereinigten Staaten nach Obamas Tod „in eine Krise“ gestürzt, habe Bin Laden in den Dokumenten notiert.

          Die Ermordung von Petraeus, dem damaligen amerikanischen Top-Kommandanten der Nato-Truppen in Afghanistan, würde „den Pfad des Krieges verändern“, soll Bin Laden außerdem geschrieben habe. Er bezeichnete den Vier-Sterne-General als „Mann der Stunde“.
           

          Weitere Themen

          Morales hofft auf vierte Amtszeit Video-Seite öffnen

          Bolivien : Morales hofft auf vierte Amtszeit

          Am Rande einer Wahlkampfkundgebung mit dem linksgerichteten Präsidenten Evo Morales gab es auch Proteste und gewaltsame Auseinandersetzungen.

          Topmeldungen

          Christian Lindner hat bei der Grundrente bewiesen: Die FDP lebt. Hier spricht er bei einer Veranstaltung im Dezember 2017.

          Einigung auf Grundsteuer : Die FDP lebt

          Die FDP hat ihre Vetomacht im Bundesrat klug genutzt. Die neue Grundsteuer ist ungewohnt freiheitlich für Deutschland. Ein großes Manko des Steuer-Monstrums bleibt dennoch.
          Das Brexit-Abkommen sei nur ein erster Schritt, dem die Regelung des Verhältnisses zwischen der EU und dem Nichtmitglied Großbritannien folgen müsse, sagt Brexit-Chefunterhändler Michel Barnier.

          Ringen um den Brexit : Gibt es doch noch einen neuen Deal?

          Noch ist in den Brexit-Verhandlungen alles offen. Doch in Brüssel wird bereits mit Argusaugen verfolgt, wie sich jene Unterhaus-Abgeordneten positionieren, auf deren Unterstützung Johnson für ein Abkommen angewiesen ist.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.